Rund um Essen (4) Über die Hellweghöhe zurück zur Ruhr

Von Bochum-Leithe bis Hattingen-Niederwenigern



Freitag,
23.01.2026

Kilometer
14,2

Höhenmeter
↑ 111 / ↓ 64

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Startpunkt

Zielpunkt

Bushaltestelle "Nattmannsweg"
45886 Gelsenkirchen

Bushaltestelle "Im Eickhof"
45529 Hattingen (Niederwenigern)


Dort, wo der Zollvereinweg über die B 229 hinweg führt, stieg ich heute wieder in die Essener Umrundung ein. Die Route führt hier unmittelbar am Leither Bach vorbei und mündet auf die Kemnastraße. Der Weg an Hof "Schulte-Kemna" führt über Privatgrund, aber ein Schild weist darauf hin, dass Fußgänger den Bereich passieren dürfen. 

Nach einer Passage an Feldern entlang windet sich die Straße der nächstgelegenen A40-Unterführung entgegen, bevor es nach Querung der Bahngleise wieder ländlicher wird. Hier nähert man sich dem Gut Sevinghausen. Über den früheren Adelssitz hält sich bis heute die schaurige Sage, dass dort einst ein Ritter mit einer Axt erschlagen worden sein soll und seitdem ein Geist mit einer Laterne die nächtlichen Felder unsicher macht. 

In einem kleinen Wäldchen zieht das Höhenprofil kurz etwas an. Das Heimatmuseum "Helfs Hof" und die Herz-Jesu-Kirche sind zwei weitere Stationen, bevor man mit dem "Wattenscheider Hellweg" auf eine wahrhaft historische Verbindung trifft: Nicht nur eine alte Römerstraße, war sie auch Salz-, Handels- und Pilgerroute, bevor sie heute als L 654 einen Teil des Autoverkehrs zwischen Essen und Bochum aufnimmt. 

Südlich dieser Achse führt der Stalleickenweg in das sanfte Tal der Mecklenbecke hinab, um auf der anderen Seite der Bahnschienen gleich wieder anzusteigen. So gewinnt man auf der Höntroper Straße dann angesichts der Weitblicke zurecht den Eindruck, auf dem Scheitel der heutigen Etappe angekommen zu sein. 

Die Straße zieht sich, an deren Ende aber ein ziemlich steiler Waldweg beginnt, um spektakulär in das Ruhrtal hinabzuführen. Hier lohnt sich zunächst ein Besuch des Eisenbahnmuseums von Dahlhausen, bevor ein Fußgängertunnel unmittelbar zur Ruhr führt. 

Gleich neben einer früheren Eisenbahnbrücke entlang geht es auf die andere Seite, wo der etwa vier Kilometer lange Abschnitt des Leinpfads beginnt und der Wasserstand heute zeigte, dass nur noch wenige Zentimeter bis zur Überflutung des Fußweges fehlen. Am der Dahlhausener Schleuse ist das Stadtgebiet von Hattingen erreicht, und immer wieder sorgen vorbeifliegende Kanadagänse für lebhaftes Geschnatter.

Schließlich zweigt ein leicht aufwärts führender Weg vom Leinpfad ab. Hier, am "Kempel", verließ ich die Ruhr und wanderte zwischen einzelnen Häusern und einem kleinen Wald hindurch bis zur Isenbergstraße, die den Übergang zur nächsten Etappe bildet. Von hier aus sind es wenige hundert Meter in den Hattinger Ortsteil Niederwenigern hinein und zur nahegelegenen Bushaltestelle "Im Eickhof". 

Das im Jahr 1996 erschienene Buch "Wanderungen um Duisburg, Essen und Mülheim/Ruhr" von Günter Hammermann
beschreibt auf den Seiten 118 bis 129 den Verlauf dieser Etappe aus damaliger Sicht.


Höhenprofil

Am Leither Bach entlang

Unterführung der A40

Gleistunnel in Wattenscheid

Gut Sevinghausen

Kurze Waldpassage "In den Höfen"

Herz-Jesu-Kirche

Autofahrerkapelle "St. Bartholomäus" am Wattenscheider Hellweg

Auf dem Stalleickenweg

Am Scheitelpunkt der Etappe: Die Höntroper Straße

Fernsicht auf die Langenberger Sendetürme

Die Ruhr kommt in Sicht

Eisenbahnmuseum Dahlhausen

Alte Eisenbahnbrücke Dahlhausen

Nun geht es für ca. vier Kilometer an der Ruhr entlang

Schleuse Dahlhausen

Schwimmbrücke von Dahlhausen

Weiter dem Leinpfad entlang

Über die Straße "Am Kempel" wird die Ruhr verlassen

Viele Wanderwege führen hier entlang

Blick zurück auf die Ruhr


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