Essener Stadtteil-Rundweg A1 - Stoppenberg



Freitag,
11.09.2026

Kilometer
5,4

Höhenmeter
↑ 32 / ↓ 32

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Start- und Zielpunkt

Bushaltestelle "Im Natt"
45309 Essen


Während mir die überwiegend zuverlässige Markierung anderer Stadtteil-Rundwege in Essen bis jetzt sehr angenehm aufgefallen ist, herrscht bei dieser kleinen Tour (von vielleicht vier Ausnahmen abgesehen) absolute Fehlanzeige. Dabei ist die fünf Kilometer lange Runde durchaus sehenswert. Das will was heißen, wenn man bedenkt, dass sie mit einem Großteil ihrer Strecke das Gewerbegebiet Ernestine umläuft. 

Ein für mich günstiger Startpunkt war die Bushaltestelle "Im Natt". Das bringt - quasi außer Konkurrenz - aber eine ziemlich lange Treppe mit, die es zunächst, um den eigentlichen Wanderweg zu erreichen, hinaufzusteigen gilt. Oben wartet dann zum Auftakt ein schattiges, zwischen Friedhof und Park gelegenes Wäldchen. 

Schon wenig später öffnet sich ein Blick über die weitläufige Wiesenfläche des Parks. Hier verteilen sich mehrere Fitnessgeräte, und mit einem eingezäunten Bereich hat man auch für freilaufende Hunde eine Lösung gefunden. Der frisch wiederhergestellte Fahrradweg verläuft parallel zur Wanderroute - zumindest bis zur Langemarckstraße. 

Offiziell ist die Runde dem Ortsteil Stoppenberg zugewiesen, auch wenn man zeitweise durch Schonnebeck und Frillendorf läuft. Und die Grenze zu Kray ist (zumindest punktuell) ebenfalls nur einen Steinwurf entfernt. 

Im südlichen Teil bedient sich die Tour einer Radtrasse, die noch vor wenigen Jahren eine ziemliche Rumpelstrecke war, aber durch den Brückenneubau auf der Nünningstraße klar profitiert hat. Insgesamt wirkt der Bereich deutlich gepflegter als früher, und das wertet auch die Wanderrunde auf. 

Manderscheidt- und Langemarckstraße führen dann (das ist an dieser Stelle unvermeidlich) mitten durch das Industriegebiet. Zur Ernestinenstraße allerdings hätte es aus meiner Sicht mit dem nahen Waldgebiet des Hangetals eine wesentlich schönere Alternative gegeben. Vor dem Zentrum von Stoppenberg biegt die Route zum Sportpark "Am Hallo" ab und hangaufwärts zu einem gleichnamigen Aussichtspunkt. Das Welterbe von Zeche und Kokerei Zollverein liegt hier zum Greifen nah. 

Um den Sportplatz herum wandert man nun wieder abwärts, und damit in das anfangs schon einmal durchquerte Parkgelände zurück. Die Grün-Oase ist die letzte Station, bevor sich der Kreis in jenem oberhalb gelegenen Wäldchen wieder schließt und man über die Treppe zurück zum Ausgangspunkt kommt.


Höhenprofil