Start- und Zielpunkt
Al Seeërei
Rue de l'Industrie
9250 Diekirch (Luxemburg)
Ein weiteres Mal traten wir zum Diekirch-Marsch an. Während sich Wolf in diesem Jahr bestrebt sah, seinen 15. Erfolg zu feiern und die damit verbundene Jubiläumsmedaille in Empfang zu nehmen, erwartete mich (aber auch nur im Falle des Bestehens) erst die dritte Urkunde.
Eine Premiere war die Sache für Kevin, den wir in diesem Jahr als "Dritten im Bunde" für den Diekirch-Marsch gewinnen konnten. Dass er mitlief, sorgte bei Wolf und mir für einen enormen Motivationsschub, und letztlich gefiel ihm die Sache offenbar so gut, dass er für das kommende Jahr schon jetzt die 2x40er Variante ins Auge fasst.
Auffällig war diesmal, dass wir deutlich weniger Armeegruppen zählten als in den vergangenen Jahren. Aber wenn bei tendenziell steigenden Anmeldegebühren zugleich der Eindruck entsteht, dass der früher stets bemerkenswerte Aufwand für die Kontroll- und Verpflegungsstationen immer mehr zurückgefahren wird, verwundert das eigentlich nicht.
Mit dem Wetter hatten wir richtiges Glück, denn die für den ersten Tag angekündigten 30 Grad wurden bei weitem nicht erreicht. Auch versteckte sich die Sonne größtenteils hinter Wolken, was uns bei den heutigen 22 Kilometern sehr zugute kam.
Eine Neuerung gab es in Bettendorf bei Kilometer 9. Hier wich der Weg von seiner bisher gewohnten Route ab und nahm am "Niderbierg" einen neuen Verlauf über den weiter östlichen "Léibësch". Doch die Hoffnung, dass mit diesem Umweg auch ein leichterer Anstieg verbunden war, erfüllte sich nicht.
Kurz vor dem Scheitel, der hier auch die Kantonsgrenze zwischen Diekirch und Vianden bildet, gelangten wir auf die Ursprungsroute zurück. Im weiteren Verlauf passierten wir die vertrauten Ankerpunkte von Longsdorf, Seltz und Bleesbréck, bevor wir nach Diekirch zurückkehrten und somit den ersten Tag erfolgreich abschlossen.
Höhenprofil