Essener Stadtteil-Rundweg A2 "Stoppenberg"



Sonntag,
10.05.2026

Kilometer
10,5

Höhenmeter
↑ 63 / ↓ 63

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Start- und Zielpunkt

Tram-Haltestelle "Ernestinenstraße"
45141 Essen (Stoppenberg)


Zur nächsten Entdeckungstour auf den Essener Rundwanderwegen startete ich heute relativ spät - zumindest für meine Verhältnisse. Und der Entschluss fiel so spontan, dass ich sogar meine übliche Backup-Technik vergaß, die (falls mein Handy ausfällt) sowohl Orientierung als auch die weitere Track-Aufzeichnung sicherstellt. 

Während ich in Anbetracht dieser städtisch geprägten und nur auf zehn Kilometer angelegten Runde relaxt blieb, hätte die gleiche Nachlässigkeit in unbesiedelten Gefilden durchaus ernste Folgen haben können. Aber so lief ich, um das Equipment zu holen, natürlich nicht noch mal nach Hause zurück.

Eine fünfminütige Fahrt mit der Straßenbahn brachte mich zum Startpunkt in Stoppenberg. Hinter dem Barbarossaplatz führt der Weg durch eine ruhige Wohngegend, bevor "Am Hallo" sowohl der Sportanlage, dem Park und schließlich auch dem schon zum Stadtteil Schonnebeck gehörenden Friedhof seinen Namen gibt. 

Ein Weg durch die Kleingartenanlage "Essen-Schonnebeck" leitet dann hinauf zur St. Elisabeth-Kirche, führt am Sportplatz der "Spielvereinigung Schonnebeck e.V." vorbei und durch den "Schetters Busch". Dann mündet er neben dem Lost-Place eines früheren Hauptschulgebäudes auf die Bonifaciusstraße.

Hier drängt sich der Verdacht auf, dass dem Sauerländischen Gebirgsverein bei der Routengestaltung urplötzlich die Lust verlassen haben muss. Denn für den Rückweg, der an dieser Stelle beginnt, marschiert man nun zunächst für anderthalb Kilometer an eben jener recht eintönigen Bonifaciusstraße entlang. Im Vergleich dazu, da bin ich sicher, hätten die ruhigeren Wohngebiete nördlich und südlich davon weitaus bessere Alternativen abgegeben.

Hinter der Langemarckstraße folgt aber die Entschädigung. Hier, am höchsten Punkt der Wanderung, wartet nämlich ein beeindruckender Weitblick - nicht nur auf die Türme beider Katernberger Kirchen, sondern auch - noch viel weiter - die Schornsteine und Kühltürme des Kraftwerks Scholven. Zwei der Letzteren sind übrigens nur einen Tag nach meiner Tour gesprengt worden.

Nochmals führt der Weg nun über den "Hallo"-Friedhof und im Anschluss in den gleichnamigen Park zurück. Auch die Sportanlage wird erneut gestreift, diesmal an der südlichen Seite und unterhalb eines der schönsten Standorte der "Essener Aussichten" entlang. 

Mit dem Erreichen Stoppenbergs hätte man nun glauben können, am Ende der Runde angekommen zu sein. Doch weit gefehlt! Ein erster, lohnenswerter Umweg widmet sich noch der alten Stiftskirche auf dem Kapitelberg, bevor ein zweiter die Kleingartenanlage "Essen-Stoppenberg" mitnimmt. Erst jetzt gelangt man über den "Mühlenbruch" ins Stoppenberger Zentrum zurück, wo sich die Runde an der Ernestinenstraße schließt. 


Höhenprofil

Am Buchenkamp

Auf dem "Hallo-Friedhof"

Kleingartenanlage "Essen-Schonnebeck"

Die "St. Elisabeth"-Kirche in Schonnebeck

Längere Passage an der Bonifaciusstraße entlang

Blick über Katernberg auf das Kraftwerk Scholven

Im Hallo-Park

Sportpark "Am Hallo"

Blick auf "St. Nikolaus" in Stoppenberg

Rathaus Stoppenberg

Nikolaus-Schule II

Friedhof St. Nikolaus

Stiftskirche "Maria in der Not"

Kleingartenanlage "Essen-Stoppenberg"

An der St. Nikolaus-Kirche beginnt und endet die Runde.


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